Trendberufe für 2019

Donnerstag, 10. Januar 2019, 09:06 Uhr

Die vierte industrielle Revolution ist bereits im vollen Gange: es wird digitaler, schneller und automatisierter. Und so wie jede Revolution ist auch diese mit Veränderungen verbunden, die sich auf verschiedene Bereiche auswirken. Die Industrie 4.0 nimmt dabei vor allem Einfluss auf den Wandel der Berufswelt. Die menschliche Kraft wird deutlich weniger gebraucht, wenn Robotik-Systeme voll automatisch übernehmen können. Der Faktor Mensch bereitet vielen Fabrikarbeitern schon heute Sorgen.

Doch da auch im digitalen Zeitalter die meisten Menschen arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, stellen wir Ihnen heute die Trendberufe vor, denen zumindest nach aktuellem Stand eine gewisse Zukunftssicherheit zugesprochen werden kann.

Die Experten von Gehalt.de haben dazu aktuelle Informationen zu den Berufen der Zukunft gesammelt, in dem sie die Sucheingaben ihrer Nutzer ausgewertet und Kunden- und Beratungsgespräche geführt haben. Als Ergebnis können besonders gute Zukunftsperspektiven vor allem dem Handwerk, Entwicklern von künstlicher Intelligenz und den Berufsgruppen im Bereich der Datenverschlüsselung zugesprochen werden.

Die im Folgenden angegeben Gehaltsinformationen werden als Durchschnittsgehälter in brutto ausgewiesen und basieren auf einer 40-Stunden-Arbeitswoche.

Kryptologin bzw. Kryptologe

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität steigt stetig. Aktuell bestimmt beispielsweise ein Fall die Schlagzeilen der deutschen Presse, bei dem massenhaft private Daten von Politikern und Prominenten geklaut und illegal im Internet veröffentlicht wurden. Doch auch private Personen werden immer häufiger Opfer von Cyberkriminellen. Für mehr Schutz können da sogenannte Kryptologen sorgen. Sie sind für die Ver- und Entschlüsselung von Informationen zuständig und versuchen mit immer komplizierteren Methoden, Daten und sensible Informationen zu kodieren. Ihr Verdienst liegt bei durchschnittlich 74.700 Euro.

KI-Entwickler/-in

Entwickler für künstliche Intelligenz bringen Maschinen und Robotern das Denken bei. Und da der Markt solcher Geräte mit eigener Computerintelligenz ein enormes Wachstum aufweist, ist diese Berufsgruppe derzeit gefragt wie nie. KI-Entwickler verdienen im Schnitt 69.300 Euro.

Physician Assistant (PA)

In den USA sind Physician Assistents bereits seit vielen Jahren in Krankenhäusern etabliert. Nun soll diese Berufsgruppe, die Ärzte in Zukunft immer stärker entlasten soll, auch in Deutschland eine feste Größe werden. Zu den Aufgaben eines Physician Assistents zählen unter anderem die Begleitung und die Entwicklung von komplexen Dokumentations- und Managementprozessen. Die Ausbildung zum PA erfolgt an der Hochschule und das Gehalt liegt bei durchschnittlich 55.400 Euro.

3D-Druck-Expertin bzw. –Experte

Von der Smartphone-Hülle bis hin zu ganzen Prothesen – die Möglichkeiten durch den 3D-Druck scheinen schier grenzenlos zu sein. Aufgrund dessen dürfte die Nachfrage nach 3D-Druck-Experten auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Derzeit liegen die Einkommen bei durchschnittlich 52.100 Euro.

Customer Experience Manager/-in

Der Customer Experience Manager befasst sich mit der Analyse und Optimierung des Kauferlebnisses von stationären Geschäften sowie Online-Shops. Zu seinen Aufgaben zählen Kundenbefragungen, die Entwicklung von Shop-Konzepten und Steigerung der Verkäufe. Das Gehalt eines Customer Experience Managers liegt derzeit bei durchschnittlich 47.500 Euro.

Datenschutzbeauftragte/-r

Viel Aufmerksamkeit erhielt im vergangenen Jahr die neue Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Seitdem gilt es für alle Unternehmen und Webseitenbetreiber, den darin festgehaltenen umfangreichen Bestimmungen nachzugehen. Zahlreiche Unternehmen schreiben deshalb Vollzeitstellen für Datenschutzbeauftragte aus. Das Gehalt für die Experten liegt bei durchschnittlich 46.289 Euro.

Elektroniker/-in

Der Beruf des Elektronikers gehört zu den zukunftssichersten in Deutschland. Denn die Auftragsbücher der Elektroniker sind voll und es fehlt immer mehr an Fachkräften. Elektroniker verdienen im Schnitt 41.600 Euro jährlich.

Kaufmann/-frau im E-Commerce

Der Umsatz, der durch den Online-Handel generiert wird, steigt von Jahr zu Jahr. Online-Shops werden größer, schneller und nutzerfreundlicher. Da für den reibungslosen Betrieb dieser Webportale ausgebildetes Personal benötigt wird, wurde nun sogar der Ausbildungslehrgang zum Kaufmann/-frau im Bereich E-Commerce neu geschaffen. Ein ausgebildeter Kaufmann im E-Commerce verdient durchschnittlich 32.500 Euro.

Wie die Liste der Trendberufe zeigt, entstehen durch den digitalen Wandel besonders im IT-Bereich stetig neue, vielfältige Berufe, für die Spezialisten benötigt werden. Gehen Sie deshalb mit uns zusammen in die digitale Zukunft und kontaktieren Sie uns jetzt. Wir stellen unsere Experten zur Verfügung und beraten Sie in allen IT-Fragen.

Anmerkung:
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in diesem Blogbeitrag die gewohnte männliche Sprachform bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen verwendet. Dies impliziert jedoch keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechts, sondern soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral zu verstehen sein.

Quelle:
https://www.gehalt.de/news/trendberufe-2019

Der Beitrag Trendberufe für 2019 erschien zuerst auf Compusafe Data Systems AG.


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